Neuigkeiten und Berichte


17. Neujahrskonzert - Ein voller Erfolg!


130 Musiker und 50 Sänger bereiteten über 900 Besuchern in der Lindener Stadthalle beim 17. Neujahrskonzert des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden einen unvergesslichen Abend – mit zwei Premieren noch dazu. „Einen wunderschönen Abend, die gesamte Bandbreite unserer musikalischen Arbeit, ein grandioses, musikalisches Erlebnis“, hatte der durch das dreieinhalbstündige Programm geleitende Ehrenvorsitzende Werner Rauber-Wagner gleich zu Beginn versprochen. Diesem Versprechen ließen die Musiker Taten folgen, wobei die Eröffnung ganz im Zeichen von Walt Disney und den Kindern und Jugendlichen der musikalischen Früherziehung, den Superkids und den Jugendmusikcorps-Kids des Musikcorps lag. Ob nun „Hakuna Matata“ oder gar eine Tanzeinlage, die Kinder zeigten „Herz“ und wurden mit viel Beifall belohnt. Wie Philipp Maurer im Interview zu den Darbietungen des Nachwuchses verriet, werden hier 40 Kinder und Jugendliche an Instrumente spielerisch an die Musik sowie die Instrumente herangeführt. Die Ausbildung im Einzel- oder Kleingruppen-Unterricht obliegt neben Maurer auch Alexander Mehl, Christian Mehl, Lena Kuhlmann, Julia Mehl, Jessika Marny, Saskia Schmidt und vielen Weiteren. Das Neujahrskonzert war die zweite Veranstaltung im Rahmen des Doppeljubiläums 25 Jahre Verein und 66 Jahre Feuerwehrmusik, welches am Gründungstag im November mit einer Soiree begonnen hatte und mit einem Festival der Musik in der Rittal Arena Wetzlar am 16.November seinen großen Abschluss finden wird. Die beste Werbung für diese Großveranstaltung machte die Marsch und Showband, die gleich mit zwei Filmtiteln so richtig loslegte. Auf den Marsch „Avengers Theme“ folgte „Let it Go“ aus Disney´s „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“ mit einem Solo von Bastian Krauskopf. Zwei Videoleinwänden seitlich der Bühne zeigten nicht nur das aktuelle Geschehen auf der Bühne und im Saal, sondern auch Einspielungen von der Goldprämierten WMC-Teilnahme 2017, sowie auch vom Gewinn der Doppel-Weltmeisterschaft 1974. Ehrendirigent Thomas Schmidt hatte mit „The Pacific“ eine Hans Zimmer-Komposition für das Musikcorps arrangiert auf die ein Rhythmuswechsel mit dem Marsch „The Captain General“ folgte. Mit der bei der WM Gold belohnten Show-Musik „Olympia“ samt Solo von Lars-Gerrit Schmidt und einem im Publikum dirigierenden Alexander Mehl wurde die erste Hälfte des Konzertes abgerundet. Musikbestandteil war auch die Deutsche Nationalhymne, zu welcher sich alle Konzertbesucher von ihren Plätzen erhoben und mitsangen.

„Spaß an der Musik und Aufrechterhaltung des alten Sounds“ ist das Motto der 74er-Weltmeisterformation, die nach der Pause mit dem schmissigen britischen Marsch „Ensheim“ startete, um anschließend mit einem großen Medley ihre Musik aus den 70er-Jahren in die Stadthalle zu holen. Mit Titeln wie Amazing Grace, Colonell Bogey, Rhapsodie in Brass, New Start, El Dorado und Kees Laros war ein bunter Mix geboten. Alle Titel hatte Ehrendirigent Alfred Peppmöller zusammengestellt und arrangiert. Als letztes Stück warteten die 74er zur Überraschung zusammen mit Sängerin Roswitha Seidler mit dem Titel „The Young Amadeus“ auf, um sich mit dem Erfolgstitel „Over and Out“ zu verabschieden. Die Marsch- und Showband startete im zweiten Teil mit „Parade of the Charioteers“ aus dem Film „Ben Hur“ gleich mit einer für das Trompetenregister extrem anspruchsvollen Musik, gefolgt von einem Queen-Medley mit einem Solo von Björn Weidenhaus. Anschließend hatte Trompeter Lars-Gerrit Schmidt passend zum 20. Todesjahr des Königs der Blasmusik Ernst Mosch „Musikantengruß an Eger“, auch den „Ernst Mosch-Gedächtnismarsch“ genannt, arrangiert. Dann kam das Finale des Abends: Mit „Africa“ von Toto wurde der Spagat zur Popmusik geschaffen und dazu kam der Special Guest auf die Bühne. Mit dem gemischten Chor „Chorona“ aus Alten-Buseck stand erstmals ein Chor in der Neujahrskonzertgeschichte gemeinsam mit dem Musikcorps auf der Bühne! Zunächst wurde der Toto-Klassiker „Africa“ zelebriert, gefolgt von dem Stück „Adiemus“, welches bereits von der CD „Olympia“ bekannt war, diesmal allerdings in einer abgeänderten Chor-Version. Der Gewinnerchor des HR4-Chorwettbewerb unter der Leitung von Dr. Thomas Kreiling begeisterte auch ohne die musikalische Unterstützung des Musikcorps mit dem Titelsong seiner CD „Our Music“, wie auch Elton Johns „Circle of Life“. Zum Abschluss trugen Musikcorps und Chorona mit „Music“ einen Klassiker der Rockmusik von John Miles vor, mit einem Solo von Sebastian Schmidt und Phillip Maurer. Vorsitzender Sebastian Schmidt ließ es sich dann am Ende auch nicht nehmen nicht nur jenen auf, sondern auch denen hinter der Bühne, zu danken. Da auch ganz besonders dem für die Versorgung mit Essen und Trinken verantwortlichem Personal der TSG 1893 Leihgestern. Auch als ein Versprechen für das Neujahrskonzert 2021 zu verstehen war der letzte Titel des Abends „Bis bald auf Wiedersehen“ von Ernst Mosch und dem MC-Klassiker „Paso Doble“.


Weihnachtsfeier der Jugenabteilungen


„Ein schöner und gelungener Jahresabschluss", so fiel das Fazit des Jugendleiters zur diesjährigen Weihnachtsfeier der Jugendabteilungen aus. Am 3. Adventssonntag, dem 16. Dezember begrüßte Christian Mehl die Kinder der musikalischen Früherziehung, der Superkids, der JMC-Kids und des Jugendmusikcorps gemeinsam mit ihren Eltern im Vereinsheim des Musikcorps. Sein Dank sprach er bereits zu Beginn den Helferinnen und Helfern aus den Reihen der Eltern aus, die an diesem Abend unterstützten, aber ganz besonders auch dem Ausbildungsteam des Jugendbereichs, welches neben der eigentlichen Ausbildung der Kinder noch viele weitere Stunden für den Vereinsnachwuchs aufbringt.
Nach der Begrüßung folgten direkt die Auftritte der musikalischen Früherziehung und der Superkids. Erstere präsentierten bereits den Inhalt ihrer Aufführung „Dir gehört mein Herz“ aus dem Film Tarzan für das kommende Neujahrkonzert. Die Superkids legten mit „Jingle Bells“ gespielt auf ihren Blockflöten nach.
Im Anschluss eröffnete Christian Mehl das Kuchen-Buffet, welches durch zahlreiche Spenden fleißiger Mamas und Papas keine Wünsche mehr offenließ.
Das unangefochtene Highlight an diesem Nachmittag startete kurze Zeit später. Für die Weihnachtsfeier konnten zwei Ballonkünstlerinnen und ein Zauberer gewonnen werden. Bei den zwei jungen Damen lies der Ansturm der Kinder bis zum Ende des Abends nicht nach. Neben etlichen Tierfiguren kamen noch weitere Kunstwerke, wie Schwerter oder Pfeil und Bogen zum Vorschein.
Mit zwei Musikstücken bereicherten die JMC-Kids mit Unterstützung aus dem Jugendmusikcorps das Programm. Auch hier bot sich ein kurzer Einblick in die Vorbereitung auf das Neujahrskonzert. Mit einem kleinen Teil des Stücks „König der Löwen“ aus dem gleichnamigen Film beendeten die Kinder ihren Auftritt.
Der Weihnachtsmann als Überraschungsgast rundete die Veranstaltung ab. Zum Abschluss der Weihnachtsfeier erhielten alle anwesenden Kinder von ihm eine Weihnachtstüte mit Leckereien. Für die Kids, die sich beim Musikcorps in der Ausbildung befinden gab es zusätzlich noch einen personalisierten Isolierbecher mit Vereinslogo, damit für die nächsten Stützpunktproben keine Plastikbecher mehr verschwendet werden müssen.


Der Jugendbereich des Musikcorps freut sich auf ein erfolgreiches Jahr 2019!


Das Jubiläum hat begonnen!


Zur Eröffnung des Jubiläumsjahres lud das Musikcorps der freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden am 25.11.2018 zu einer Soiree in die Lindener TV-Halle ein. Ehrenvorsitzender Werner Rauber-Wagner lieferte in seinem Vortrag zur Geschichte des Vereins dann auch die Erläuterung, was sich denn hinter den Zahlen 25/66 verbirgt. So wurde der Verein auf den Tag genau vor 25 Jahren am 25.November 1993 von 41 Personen aus der Taufe gehoben, sodass nunmehr das silberne Vereinsjubiläum begangen werden konnte. Bereits 1953 hatten 15 Feuerwehrkammeraden mit musikalischem Interesse einen Spielmannszug, der dann 1954 nach großen Debatten in einen Fanfarenzug umgewandelt wurde, gegründet. Und weil sich das nun eröffnete Jubiläumsjahr über zwölf Monate bis zum November 2019 erstreckt wurden so diese beiden Ereignisse – Vereinsgründung und 66 Jahre Feuerwehrmusik - miteinander verknüpft und gebührend gefeiert. Unter der Leitung von Alexander Mehl hatte die Marsch- und Showband mit der Fanfare „Eastney“ die Gäste musikalisch und Vorsitzender Sebastian Schmidt anschließend mit Worten begrüßt. Ein besonderer Willkommensgruß unter den zahlreichen Gästen galt Bürgermeister Jörg König und Landrätin Anita Schneider, die beide in ihren Grußworten die weit über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinausgehende Bekanntheit und „Botschafterfunktion“ der Musiker aus Großen-Linden hervorhoben. Seitens der Ortsvereine gratulierte der Vorsitzende des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden, Kai Hilberg.

Aufgelockert wurde der Vereinsrückblick des Ehrenvorsitzenden durch die vom Musikcorps vorgetragenen Stücke „Highlights from Queen“ und „Brass-Parade“. „Fast 66 Jahre Feuerwehrmusik in Großen-Linden - 66 Jahre eine wahre Erfolgsgeschichte", resümierte Rauber-Wagner und verdeutlichte dies mit Zahlen, denn in dieser Zeit gab es gerade mal fünf Geschäftsführer oder Vorsitzende und sechs musikalische Leiter - alle aus den eigenen Reihen und rein ehren-amtlich. „Es fand ein generationsübergreifender "Know-How"-Transfer in punkto Musik, Marsch und Show statt. Man kreierte bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt, nämlich Ende der 50er Jahre einen ganz eigenen Stil und holte sich ab den 60er Jahren externe Berater, vornehmlich aus den Niederlanden. Der großen Kameradschaft innerhalb der Musiker, trotz mitunter großen Altersspannen, war es zu verdanken, dass oft in der Historie auf den Punkt Höchstleistungen abgerufen werden konnten. Der Verein hat sich neuen Entwicklungen immer wieder gestellt und geöffnet und auf die Vereinsbegebenheiten abgestellt. Schon in frühen Jahren wurde der Verein seinem sozialen Auftrag in Form einer engagierten und qualifizierten Jugendarbeit gerecht. Wenn diese Faktoren weiterhin aufrechterhalten werden können, kann das Musikcorps mit Zuversicht in die Zukunft blicken“. Der Ehrenvorsitzende erinnerte an den ersten Stabführer des Fanfarenzugs, Ernst Heinrich Luh und die rasche Entwicklung durch zahlreiche erste Preise über Mittelhessen hinaus. So erhielt der noch junge Fanfarenzug 1960 eine Einladung zur Teilnahme am Rosenmontagszug in Mainz. 1962 erfolgte die erste Teilnahme an der Musikolympiade im holländischen Kerkrade - und dies in der höchsten Klasse. Mit dem von Wolfgang Schmidt bearbeiteten Marsch „Blaue Husaren“ wurde der Fanfarenzug im Marschwettbewerb in der Weltwertung Vierter und erhielt eine Goldmedaille. 1964 richteten die Musiker die erste Musikschau auf dem Sportgelände in Großen-Linden aus und die folgenden Jahre waren ausgefüllt mit den Besuchen verschiedenster Veranstaltungen und Wettstreiten in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. 1966 und 1970 gab es in Kerkrade weitere Goldmedaillen. 1971 nahmen die Musiker an der Steubenparade in New York teil. „Kaum einer der Teilnehmer hatte schon einmal so eine lange Reise unternommen, geschweige denn war vorher geflogen. Mit geschwellter Brust und etwas Lampenfieber marschierten die Großen-Lindener die 5th Avenue entlang und wurden vom Publikum gefeiert“. Drei Wochen nach dem Gewinn der Fußball-WM im eigenen Land durch Beckenbauer & Co reisten 62 Musiker am 21.Juli 1974 zur WM nach Kerkrade – „und rockten das Stadion! Das Ergebnis konnte sich wohl sehen lassen 2 x Gold mit Lob der Jury im Marsch- und im Schauwettbewerb. Und eine Woche später, nach dem letzten Wettstreittag stand dann endgültig fest: Höchste Punktzahl aller teilnehmenden Bands und somit Gewinner der Fahnen als Zeichen der errungenen Weltmeisterschaft. Ein Erfolg, der alles Vorausgegangene vergessen ließ und einmalig in der deutschen Marschmusikszene war“. Aus diesem Einzug in die Belle Etage der Bands folgten Auslandsauftritte in Frankreich und Dänemark sowie 1976 zur 200 Jahr-Feier der Vereinigten Staaten in Philadelphia/USA. 1978 wurden „25-Jahre Feuerwehrmusik in Großen-Linden“ mit einem über das gesamte Jahr verteilten Festprogramm mit der Bevölkerung und dem Auftritt von „Günter Noris und der Big Band der Bundeswehr“ gefeiert. 1986 spielten die Musiker bei der EXPO in Kanada auf. 1987 fand das erste Neujahrskonzert in der TV-Halle statt und nach 34 erfolgreichen Jahren als Geschäftsführer des Musikcorps wurde Willi Schmidt verabschiedet. 1989 beim zweiten Neujahrskonzert spielte das neu gegründete Jugendmusikcorps auf. Zur 1200 Jahrfeier in Großen-Linden 1990 wurde das 1. Festival der Musik veranstaltet - und die erste Musikerin spielte im Musikcorps mit. 1993 erfolgte die Vereinsgründung und im Januar die Eintragung ins Vereinsregister und die Vertragsunterzeichnung mit der Stadt bei der Erweiterung des Feuerwehrstützpunktes ein Vereinsheim für das Musikcorps zu errichten, welches 1995 eingeweiht wurde. „Hatte man jetzt eine wunderbare Heimstätte, so zog es das Musikcorps doch immer wieder hinaus in die Welt, um den eigenen Sound und die Flexibilität zwischen Marschieren und Musik einem großen Publikum zu präsentieren“, ging Rauber-Wagner auf die zahlreichen Auslandsgastspiele, darunter auch in Lindens Partnerstadt Loucna na Desnou/Tschechien (1996), Purgs-tall/Österreich (1997) und Warabi/Japan (2009), die veröffentlichten CD`s, Fernsehauftritten in der Live-Sendung „Hessen lacht zur Fassenacht“ 2000 und 2008, sowie beim Tatort (2013) mit. 2009 nahm das Jugendmusikcorps an der WM in Kerkrade teil und erhielten in der Marschwertung eine Silbermedaille. Es war eine tolle Entwicklung, denn aus der 1958 begonnenen Jugendarbeit entwuchsen spätere Musikalische Leiter verwies der Redner auf Karl Heinz Velten, Manfred Größer, Heinz Müller, Armin Groß, Klaus Schaarschmidt, Thomas Schmidt, Markus Trinklein, Holger Schmidt, Alexander Mehl und Philipp Maurer. „Aber noch etwas Besonderes soll erwähnt werden: Die „Wassermusik“ anlässlich der Veranstaltung zur Rettung des Pohlheimer Hallenbades, welche vom Hessischen Rundfunk in der Hessenschau ausgestrahlt wurde. "Flexibilität und Wille, eine Maxime des Musikcorps, lassen solche Dinge einfach passieren!". 2013 wirkten die Musiker in einem Tatort-Krimi mit und in Kerkrade konnte eine Goldmedaille im Marsch- und eine Silbermedaille im Showwettbewerb gewonnen werden. 2017 in Kerkrade gab es eine Goldmedaille in der Show und eine neue Olympia-CD wurde aufgenommen und veröffentlicht.

 

Der Vereinsnachwuchs wartete mit einem Trommelspiel sowie “Star Wars” und “Captain Barbossa“ auf, während Schmidt und sein Stellvertreter Björn Weidenhaus für 25-jährige Mitgliedschaft 103 Personen auszeichneten. Zwischen den beiden Ehrungsblocks zeigte das "Duo Jolina" vom Varieté Voilà aus Bad Nauheim eine gekonnte Akrobatik-Darbietung. Die 74er-Weltmeisterformation unter Alfred Peppmöller erfreute mit „Royal Salut“ und „Tee-Dee“, während zum Ausklang des dreistündigen Programms die "Bousseldande" mit hessischem Humor in heimatlichem Dialekt für Erheiterung sorgten.


Ende des Auftritt-Triathlons in Altenstadt


Nach bereits zwei ereignisreichen Wochenenden, an denen das Musikcorps der freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden am Military Tattoo in Frankfurt und am erstmals ausgetragenen „Hohenlohe International Tattoo“ teilnahm, ging es am letzten der drei Wochenenden zu dem benachbarten und zugleich befreundeten Verein des Fanfaren- und Spielmannszuges Altenstadt. Die Einladung für den 24.11.2018 erfolgte aufgrund des 90 jährigen Jubiläums des Vereines. Nach dem ersten Teil der Veranstaltung, die ausschließlich aus konzertanten Stücken bestand, folgte sodann der zweite Teil des Programmes, in dem das Musikcorps seine Show in der schmucken Altenstadt-Halle präsentieren konnte. Trotz erschwerter Bedingungen aufgrund eines doch kleinen Feldes und keiner vorherigen Probe in der Halle, gelang es dem Musikcorps auch hier wieder eine eindrucksvolle Show zu präsentieren und das Publikum in die Welt der Olympischen Spiele eintauchen zu lassen. Anschließend präsentierte der FSZ Altenstadt seine neuen Uniformen sowie eine neu einstudierte Show. Nach dem Finale mit allen Vereinen (u.a. Musica Limburg und die Show- und Brassband aus Alsfeld) ging es zügig zurück in die Heimat, da am nächsten Tag bereits die nächste Veranstaltung stattfand. Diesmal war das Musikcorps Großen-Linden selbst der Gastgeber und leitete mit dieser Veranstaltung das Jubiläumsjahr des Musikcorps ein. Nach einem ereignisreichen und durchaus anstrengenden, aber auch erfolgreichen November wird in den nächsten Wochen Kraft gesammelt, um im Januar beim Neujahrskonzert das Publikum mit neuen Stücken begeistern zu können.


Musikcorps zu Gast bei Freunden aus Hohenlohe


Das „Hohenlohe International Tattoo“ feierte dieses Jahr Premiere. Wenn man von der Region Hohenlohe hört, könnte es sein, dass der Name Einigen noch im Hinterkopf schwebt, denn aus Hohenlohe kommen die „Hohenlohe Highlanders Pipes & Drums“, die mit dem Musikcorps nicht zum ersten Mal auf der Bühne standen. Schon bei Auftritten in Waldburg, Singen oder nicht zuletzt auf dem eigenen Neujahreskonzert des Musikcorps in 2017, wurde man miteinander bekannt gemacht. Aufgrund dieser entstandenen Freundschaft durfte das Musikcorps ein Teil des ersten Hohenlohe International Tattoo am Samstag, dem 17.11.2018 sein.

Bereits um 08:30 Uhr brach das MC in das drei Stunden entfernte Ilshofen auf. Nach der Ankunft gegen 12 Uhr, wurden die Musiker verpflegt, um direkt danach die eigene Probe für die Olympia-Show anzugehen. Nach einer kurzen Pause um durchzuatmen, folgte die Finalprobe, welche reibungslos verlief. Anschließend stand den Musikerinnen und Musikern eine längere Pause zur freien Verfügung.
Einzigartig an diesem Tattoo war, dass insgesamt 120 Dudelsackspielerinnen und Spieler auf dem Feld standen. Neben dem Musikcorps Großen-Linden waren noch die „Surfdrummers“, eine Trommlergruppe aus der Schweiz, und das Blasorchester Jagstzell mit dabei, welches mit einem 80iger Jahre-Medley die Zuschauer begeisterte. Gegen 21:35 Uhr war es dann für die Marsch- & Showband endlich soweit, nach der Anmoderation von Gerry Grimm, marschierte das MC in die eher ungewöhnlich runde Arena ein, und präsentierte die aktuelle Show. Wie auch die Woche zuvor in Frankfurt, wurde diese mit Begeisterung durch das sensationell gut gelaunte Publikum verfolgt. Unter mehrmaligen Zwischenapplaus, wurde das MC nach der Schlusspose der Show mit Standing Ovations gefeiert. Da man an diesem Abend die letzte präsentierende Band war, marschierte man gar nicht mehr aus der Halle aus, sondern marschierte direkt auf die endgültige Position für das Finale. Hier wurde noch zusammen mit den anderen teilnehmenden Formationen einige Klassiker, wie „Auld Lang Syne“ und „Freude schöner Götterfunke“ gespielt.

Nach Ende der Veranstaltung wurden noch einige Kaltgetränke mit den anderen Akteuren zu sich genommen und über das Erlebte an diesem Tag geredet. Gegen 00:00 Uhr sattelte das MC den Bus und trat die Heimreise an.


Zum zweiten Mal zu Gast beim "Deutschland Military Tattoo" in Frankfurt


Nach fast genau zwei Jahren hieß es erneut „Bühne frei“ für die Musikerinnen und Musiker des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden bei dem „Deutschland Military Tattoo“ in der Frankfurter Festhalle. Zeigte man im November 2016 noch die alte Show „Tanz der Vampire“, so präsentierte sich das Musikcorps am vergangenen Samstag, den 10.November 2018 vor gut 3.000 begeisterten Zuschauern die aktuelle Show „Olympia“. Dieser Auftritt markiert gleichzeitig den Beginn eines geschäftigen Novembers, indem noch zwei weitere Showauftritte (am 17.11. in Hohenlohe und am 24.11. in Altenstadt), sowie das eigene Jubiläums-Soiree, anlässlich des 25-jährigen Vereinsbestehens in seiner heutigen Form, anstehen.

Nachdem die Musiker am Samstagmorgen gegen 12:30 Uhr an der Frankfurter Festhalle ankamen, schloss sich die Generalprobe an. Ein letztes Mal konnten die Marsch- & Showband die Show an das kleine Feld der Festhalle anpassen und dabei letzte Änderungen verinnerlichen. Diese Möglichkeit wird regelmäßig auch dankbar von allen anderen anwesenden Bands genutzt. Anschließend wurde dann von allen Gruppen, bestehend aus insgesamt 250 Musikerinnen und Musikern, das gemeinsame Finale geprobt.

Nachdem die Veranstaltung um 19:30 Uhr begonnen hatte, war das Musikcorps als letzte Gruppe vor dem großen Finale an der Reihe. Die Probenarbeit vor dem Auftritt beim „Deutschland Military Tattoo“ zahlte sich aus. So zeigten die Marsch- & Showband wieder einmal, dass sie sich bei der Präsentation der Show äußerst flexibel an verschiedene Platzgrößen anpassen kann.

Das Publikum in Frankfurt honorierte die gute Leistung des Musikcorps mit reichlich Applaus. Nach der Präsentation der Show, marschierten die Musikerinnen und Musiker jedoch nicht vom Platz, sondern drehten lediglich eine kleine Runde in der Festhalle und blieben dann direkt auf dem Feld zum großen Finale stehen. Nachdem alle Gruppen ihr Plätze auf dem Feld eingenommen hatten, spielte das ganze Ensemble, neben den Nationalhymnen von Großbritannien und Deutschland, auch allseits bekannten Stücke, wie „Highland Cathedral“, „Amazing Grace“ oder „When the Pipers Play“. Sogar als das Finale nach gut 40 Minuten beendet war, verlangte das begeisterte Publikum noch nach der ersten Zugabe, nach einer weiteren Zugabe. Diesem Wunsch wurde natürlich gerne nachgekommen.

Nach Ende der Veranstaltung trafen sich alle musikalischen Akteure der verschiedenen Bands nochmal in der Halle. Dort unterhielt man sich noch einige Zeit über den Veranstaltungsabend und die unterschiedlichen Showdarbietungen.

Eine insgesamt sehr gelungene Veranstaltung, durch die sich die Marsch- & Showband schon auf die nun folgenden Auftritte freut.

 


Übungswochende mit René Leckie


Mit voller Motivation ging es für das Musikcorps am Samstag, den 13.Oktober 2018 früh los mit dem diesjährigen Übungswochenende für das anstehende Neujahrskonzert.
Dabei war das Musikcorps nicht auf sich allein gestellt, sondern hatte Unterstützung aus Holland:
Mit René Leckie konnten wir einen absoluten Kenner und Spezialist unserer Musik für das Wochenende gewinnen, der mit den Musikerinnen und Musikern ins Detail der einzelnen Stücke ging und somit nochmal frischen Wind von „Außen“ reinbrachte. René ist mittlerweile ein wirklich guter Freund und Weggefährte der Band und arrangierte uns schon viele Stücke.
Nach dem Warmspielen mit ganz neuen Basics und Ideen wurden viele verschiedene Stücke Schritt für Schritt durchgearbeitet, um diese für das Neujahrskonzert gut aufzubereiten und alle Nuancen der Musik herauszuarbeiten.
Nach der gemeinsamen Mittagspause ging es voll konzentriert in die zweite Runde. Bis zum Nachmittag wurde weiter mit vollem Einsatz geprobt.
Um das bisher umgesetzte zu vertiefen, ging es Sonntagmorgen direkt weiter mit dem Übungswochenende. Für die Musikerinnern und Musiker hieß es jetzt nochmal die letzten Kräfte zu mobilisieren und konzentriert am letzten Teil des Wochenendes mit zu arbeiten. Man merkte schon die Anstrengung des Vortages.
Das Übungswochenende hat wieder viele neue Erkenntnisse gebracht und war ein wichtiger Schritt in Richtung Neujahrskonzert, da man aufgrund es Jubiläums auch hier wieder besondere Highlights bieten will. Jetzt heißt es auf den letzten Metern nochmal Vollgas geben, um das Publikum im Januar zu begeistern.

 



Rückblick: World Music Contest 2017