Neuigkeiten und Berichte


Musikcorps zu Wasser und zu Lande


Am Sonntag, den 02. September wagte sich das Musikcorps der freiwilligen Feuerwehr zum ersten Mal auf das Wasser der Lahn. Anlass hierfür war der Weckruf bei Schlammbeiser‘s Lahnlust in Gießen.
Am Vormittag erklangen, auf dem räumlich doch begrenzten Boot der Lahnlust, bereits am Anlegesteg des Marinevereins die ersten Töne, welche das anwesende Publikum mit regem Beifall begrüßte. Von dort aus schipperte man, begleitet von einem Beiboot mit der Oberbürgermeisterin, Frau Grabe-Bolz, und dem 1. Gießener Deichgraf, die Lahn hinunter. Zahlreiche Zuschauer empfingen die Musikerinnen und Musiker mit Applaus und freundlichem Winken von den Lahnufern aus. An diesem Sonntag herrschte viel Verkehr auf der Lahn. Die Menschen auf den umherfahrenden Motorbooten, Tretbooten, Kanus, oder auch in den sogenannten Bubbleballs, genossen die musikalische Unterhaltung während ihren Ausflügen und Aktivitäten. Der musikalische Klang des Musikcorps war dabei bereits von Weitem zu hören. Auf Höhe des Ruderclubs „Hassia“ begab man sich wieder auf gewohntes festes Terrain. Glücklicherweise ging während der Fahrt kein Mann über Bord, und so präsentierte man sich anschließend wieder mit vertrauten Dingen, wie dem Marschieren. Diszipliniert und im Gleichschritt über die Wehrbrücke, kam das Musikcorps wenige Momente später am Bootshaus an und unterhielt auch dort die anwesenden Gäste mit Titeln, wie „Marches from Star Wars“ oder „You can leave your hat on“ von Joe Cocker. Nach einer Stärkung des leiblichen Wohles fuhr man, diesmal mit etwas schnellerem Tempo, wieder lahnaufwärts zum Anlegesteg des Marinevereins, und von dort aus mit dem Bus wieder ins benachbarte Linden.


Die Musikerinnen und Musiker des Musikcorps der freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden genossen die Fahrt sehr und so verbrachten alle sichtlich amüsiert einen schönen Sonntagmittag an der heimischen Lahn.


Sensationeller Auftakt ins Zweite Halbjahr mit begeistertem Publikum vor ritterlichem Ambiente


Nach der wohlverdienten dreiwöchigen Sommerpause machte sich die Marsch- und Showband der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden am vergangenen Samstag auf den Weg ins bayrische Kaltenberg. Dort gab es auf dem mittelalterlich gestalteten Gelände des Schlosses nicht nur ein Military Tattoo, sondern auch Highlandgames für die Besucher.

 

Bei den Highlandgames wird in traditionellen Wettkämpfen keltischen Ursprungs nach den stärksten Männern und Frauen gesucht. Sie alle messen sich in Wettkämpfen wie Baumstammziehen, im Steinkugel heben, Baumstammwerfen und Bogenschießen. Diese Aktivitäten waren für alle Besucher offen und auch einige Musikerinnen und Musiker haben es sich nicht nehmen lassen, den ein oder anderen Baumstamm zu werfen. Dabei wurden sie vom Vize-Weltmeister im Baumstammwerfen persönlich instruiert.

 

Aber nicht nur das Rahmenprogramm sorgte für mittelalterlichen Atmosphäre, sondern auch das gesamte Gelände ließ die Besucher gänzlich in eine Ritterwelt abtauchen. Von mittelalterlichen Speisen und Getränken über die detailreiche Gestaltung der Verkaufsstände bis hin zum musikalischen Rahmenprogramm in Form von Landsknechtkapellen mit altertümlichen Fanfaren, wurde den Gästen einiges geboten. Highlight dieser mittelalterlichen Welt war das große Turniergelände mit Holztribünen, die für bis zu 10.000 Zuschauer Platz boten. Auf diesem Areal finden seit 1979 die weltweit größten Ritterspiele statt.

 

Nach sechsstündiger Busfahrt erreichten die Musikerinnen und Musiker der Marsch- und Showband diesen besonderen Auftrittsort. Direkt nach der Ankunft begannen die Generalprobe der Show und die Finalprobe mit allen Musikern. Neben den tropischen Temperaturen, stellte auch der sandige Untergrund eine Herausforderung dar. Üblicherweise wird die Show auf festem Untergrund oder Grasflächen gelaufen, die weniger uneben und rutschig sind wie der Sandboden.

 

Nachdem verschiedene internationale Vereine aus den Niederlanden, Italien und England das Publikum bereits angeheizt hatten, betrat das Musikcorps die Ritterarena und zeigte ihre Musikshow Olympia in gewohnt hoher Qualität. Das Publikum zeigte sich durch viel Zwischenapplaus für die einzelnen Showelemente begeistert. Ein besonderer Gänsehautmoment bot sich dem Publikum und den Musikern, als das vollbesetzte Stadion nach dem Showelement Siegerehrung die deutsche Nationalhymne mitsang, und bis zum Ende voll auskostete. Der lang anhaltende Applaus am Schluss der Show beeindruckte und erfreute alle Musikerinnen und Musiker.

 

Kurz nach dem Abmarsch unter Standing-Ovations folgte das Finale mit allen Musikgruppen. Gespielt wurden unter anderem die Klassiker Auld Lang Syne, Amazing Grace und Highland Cathedral, sowie die englische und deutsche Nationalhymne. Mit einer Zugabe von Highland Cathedral wurde mit einem großen Feuerwerk die Veranstaltung beendet. 

 

Weitere interessante Informationen zu diesem Auftritt können Sie auch unter dem hier verlinkten Artikel einer dort heimischen Presse erfahren:

 


Halbzeitshow beim Jubiläumsspiel der TSG Leihgestern


Am Samstag dem 21.07.2018 trat das Musikcorps der freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden anlässlich der 125 Jahrfeier der TSG Leihgestern auf. Zu diesem Jubiläum spielte am Sportplatz „Zur Rindsmühle“ eine Alte Herren-Auswahl der TSG gegen die Weisweiler Elf von Borussia Mönchengladbach. Die Partie wurde mit einem Endstand von 0:5 beendet. Bei optimalem Wetter präsentierte das Musikcorps in der Halbzeit der Begegnung beim Halbzeitstand von 0:2, vor ca. 350 Zuschauern und den beiden Mannschaften, die aktuelle Show „Olympia“. Nicht nur die Zuschauer, sondern auch die beiden Teams zeigten sich hierbei sichtlich beeindruckt. Auch der musikalische Leiter Alexander Mehl war mehr als zufrieden mit der Leistung der Musiker, war es doch ein Kaltstart nach der 3-wöchigen Sommerpause, direkt mit einem Showauftritt in die zweite Saisonhälfte zu starten. An dieser Stelle sei noch angemerkt: Bei dem Team von Borussia Mönchengladbach stehen zusammengenommen exakt 1171 Bundesliga-Einsätze zu Buche. Bei den Musikern des Musikcorps wird diese Statistik (noch) nicht geführt, allerdings käme man bei genauem Nachrechnen sicherlich auf eine ähnlich hohe Anzahl von Auftritten.
Nach erfolgreichem Auftritt zogen sich die Musiker um und fuhren zurück zum Vereinsheim nach Großen-Linden. Dort wurden im Hof Tische und Stühle gestellt und der Grill aufgebaut. Gemeinsam saß man noch einige Stunden bei Essen und kühlen Getränken zusammen.

 

 


2. Singener Tattoo - erneuter Erfolg am Bodensee bei herausragender Gastfreundschaft


Bereits um 5 Uhr morgens am vergangenen Samstag startete die Marsch- & Showband des Musikcorps der freiw. Feuerwehr Großen-Linden nach Singen an den Bodensee zum 2. Singener Tattoo. Auch 2016 war das Musikcorps anlässlich des 1. Singener Tattoos in der Stadt im Hegau zu Gast. Schon damals waren die Musikerinnen und Musiker beeindruckt von der tollen Kulisse rund um den Rathausplatz und der herzlichen Hingabe, mit der die Singener Feuerwehr diese Veranstaltung organisierte. Nach 5 Stunden Fahrt im Bus erreichte man endlich bei hochsommerlichen Temperaturen die beschauliche Stadt am Bodensee.

 

Nach der obligatorischen Finalprobe mit allen Musikgruppen, konnte man sich erstmals an diesem Wochenende von der Singener Gastfreundschaft überzeugen und aß gemeinsam mit allen Bands und den Helfern zu Mittag. Im Anschluss an die Stärkung stellte man sich zur eigenen Showprobe auf dem Feld auf. Dieses war im Vergleich zu 2016 mit einer Fläche von 21x21m größer geworden, was der Marsch-& Showband natürlich sehr entgegen kam, da die Show so viel besser zur Geltung kommt. Bei einer normalen Showfläche, beispielsweise auf Sportplätzen, findet man in der Regel 60 auf 40 Meter vor. Somit ist es immer wieder eine Herausforderung die Show auf kleinere Platzverhältnisse umzustellen. Nach erfolgreicher Probe und den letzten Feinjustierungen, bezog man das extra für das Musikcorps hergerichtete Quartier im Sennhof. Alle Musikerinnen und Musiker waren sichtlich begeistert vom Sennhof, der alles lieferte, was man für eine entspannte Übernachtung benötigt. Nun hatte man ein paar Stunden Freizeit und Erholung, bis gegen 19 Uhr das abendliche Tattoo startete. Die Marsch-& Showband war als letzte teilnehmende Gruppe der Höhepunkt des Abends. Gegen 23 Uhr hieß es endlich „Bühne frei für das Musikcorps“! Erneut gelang es die Zuschauer zu begeistern und die Deutsche Nationalhymne - als Bestandteil der Show – eigenständig bis zum Ende singen zu lassen. Während der Show wurde man zudem immer wieder mit Applaus und stehenden Ovationen belohnt. Direkt im Anschluss an die Show schloss sich das große Finale mit allen teilnehmenden Musikformationen an. Unter Konfetti-Regen und Luftschlangen, einem gemischten Chor und Dudelsäcken, sowie einem kleinen Feuerwerk ging der Abend für alle Beteiligten und die gut 2000 Zuschauer zu Ende. Im Finale wurde neben den Finalstücken „Celtic Crest“ und „Auld Lang Syne“ auch nochmals die Deutsche Nationalhymne intoniert. Zudem war die bekannte Ballade „Hallelujah“ von Leonard Cohen zu hören, welche durch Soli von Flavia Götz und den bekannten Geschwister Hofmann (Anita & Alexandra) unter Begleitung des Chors, gesungen wurde.

 

Wieder zurück in der Unterkunft setzte man sich gemütlich zusammen und ließ den Abend bei einem verdienten Bier Revue passieren. Überraschend wurde das Musikcorps noch von Musikern anderer Vereine und den Verantwortlichen im Sennhof besucht. So feierte man gemeinsam den erfolgreichen Tag. Der nächste Morgen begann mit einem sensationellen Frühstück, wodurch man gestärkt in den Sonntag starten konnte. Um 11 Uhr begann das einstündige Kirchenkonzert in der Herz-Jesu Kirche in Singen. Das Musikcorps zeigte hierbei sein ganzes Können, und bot ein buntes Programm aus Stücken verschiedener Genres. Die Zuhörer und auch der Veranstalter zollten sehr viel Beifall.

 

Am Nachmittag startete um 15 Uhr die zweite Showveranstaltung. Nach dem Erfolg in 2016 entschied sich der Veranstalter dazu 2 Veranstaltungen anzubieten, was von den Zuschauern honoriert wurde. Auch am Sonntagnachmittag war es fast ausverkauft. Ein toller Erfolg für Singen! Nachdem auch die „Olympia“-Show zum zweiten Mal ein voller Erfolg war, endete das Tattoo gegen 19 Uhr und man machte sich langsam aber sicher daran die Heimreise anzutreten. Nach Beladung des Buses samt Anhänger bedankte sich 1. Vorsitzender Sebastian Schmidt und die Musikalische Leitung bei allen Musikerinnen und Musikern für den Einsatz am Wochenende und verabschiedete alle in die wohlverdiente 3-wöchige Sommerpause. Zudem galt es sich bei Kai Ohlwein zu bedanken – er erhielt für die Betreuung des Merchandising-Standes ein extra Lob!

 

Somit endete das 2. Singener Tattoo und man erlebte zusammenfassend ein sehr schönes, aber auch anstrengendes Wochenende. Ziemlich erschöpft erreichte dann der Bus gegen 0:30 Uhr das Vereinsheim im heimischen Großen-Linden.

 


Rückblick: World Music Contest 2017